Sexgeschichten – ein kleiner Ausschnitt…

„Schwimmst du immer nachts?“, fragte sie.
„Wenn eben möglich, ja.“
„Ich kann mich nicht erinnern, je bei Mondschein geschwommen zu sein“, sagte sie und betrachtete wie hypnotisiert seine vor ihr aufragende Silhouette. „Ein ganz ungewöhnliches Erlebnis.“
„Es wird noch besser“, murmelte er und umfasste ihre bloßen Schultern. Zog sie aus dem Wasser heraus und an seine Brust, um sie zu küssen. Als sein Mund sich auf ihren senkte, löste er einen Gefühlssturm in ihr aus.
Sie hatte es geahnt, dass es so kommen würde. Schon als sie in den Pool stieg – vielleicht sogar vorher. Und sie war ziemlich sicher, dass auch er es wusste.
Wildes Verlangen überfiel sie. Sie wollte Jake, brauchte ihn, um all die unschönen, belastenden Dinge zu vergessen und sich nur noch ihm und ihren Gefühlen und ihrer Lust zu überlassen. Eng und fest und fordernd gehalten von seinen Armen und seinen Hunger zu spüren.

Kein Mann hatte je ihre Sinne in dieser Weise angesprochen. Oder sie hatte es nicht zugelassen, weil sie kaum jemanden so vertraute, dass sie sich ihm offenbart hätte. Bei Andy war es anders. Schon aufgrund ihrer ähnlichen Natur. Clare empfand keine Angst mehr, den Sprung ins Unbekannte zu wagen.
Sie hörte ihren eigenen, leisen, heiseren Aufschrei, der sogleich von Andys Mund erstickt wurde. Mit einem Stöhnen legte er seien flache Hand in ihren Rücken und drängte ihre Hüften an seine. Sie war nicht die Einzige ohne Badeanzug.
Erregt presste er sich an sie, und es war wunderbar zu spüren, wie sehr er sie begehrte. Unbedingt, kompromisslos und keinen Widerspruch duldend. Und sie wollte ihn ebenso, umfasste seine Erektion mit einer Hand.
„Die ist ja riesig“, flüsterte sie und drückte leicht zu. Er zog scharf den Atem ein. „Nachholbedarf. Es ist bereits eine Weile her“, warnte er sie. „Ich weiß nicht, ob ich heute sehr geduldig bin.“

„Sag, wann ich aufhören soll.“ Sie streichelte ihn fester. Er lachte tief und kehlig und küsste die Wölbung unter ihrem Schlüsselbein, während seine Hände über ihr Hinterteil und ihre Hüften glitten. Schließlich tauchten seine Finger in sie ein, fanden ihre empfindlichste Stelle. Ein lustvolles Ziehen durchflutete sie, sie kniff die Beine zusammen und lehnte sich an ihn.
„Andy.“
„Wirst du es morgen bereuen?“, fragte sie leise. „Wenn ja, dann solltest du es mir jetzt sagen.“
„Nein, hör nicht auf“, sagte sie und drückte einen Kuss auf seine Brust. „Nicht heute Nacht.“
Er hob sie hoch und trug sie zu den Stufen. Nach der Wärme des Wassers wirkte die Nachtluft kühl, und Clare fröstelte ein wenig. Schnell wickelte er sie in den Bademantel, und als er ging, für sich selbst ein Handtuch zu holen, sah sie seinen erregten Körper im vollen Licht des Mondes.
Ein zutiefst verlockender Anblick.
Mit einem Handtuch um die Hüften kam er zu ihr zurück, um sie erneut aufzuheben und ins Schlafzimmer zu tragen. Ausnahmsweise war es ihr im Grunde genommen einerlei, dass ein Mann die Entscheidung traf, ohne sie zu fragen.